Metasa SA hat FICEP vor über 20 Jahren als Partner gewählt

PRODUKTIVITÄT

Mit den Anlagen TIPO B, GEMINI und P27 konnte der Kunde die Produktion von Blecheinzelteilen erheblich steigern.

UNTERSTÜTZUNG

Die technische Unterstützung von FICEP hilft dem Kunden dabei, sein Personal angemessen zu schulen und ein hohes Maß an Fähigkeiten und technischem Wissen zu erreichen.

PLM-SOFTWARE VON STEEL PROJECTS

Dank der PLM-Software von Steel Projects kann Metasa die Produktion verwalten, die Verschachtelung von Platten und Profilen realisieren und Produktionsrückmeldungen erhalten.

Metasa SA Industria Metalurgica entwickelt sich von bescheidenen Anfängen zu einem der wichtigsten Lieferanten für große Stahlbauprojekte in Südamerika

Metalurgica Arcovila Ltda wurde 1975 von mehreren lokalen Geschäftsleuten, darunter die Brüder Antonio Roso und Ari Antonio Roso, in der Stadt Marau, Rio Grande do Sul, in Brasilien gegründet. Der Name des Unternehmens wurde 1986 in Metasa SA Industria Metalurgica geändert, da sich der Geschäftsschwerpunkt weiterentwickelte.

Ab 1978 richtete sich Produktangebot immer stärker auf den Metallbau aus, wobei der Schwerpunkt auf dem landwirtschaftlichen Bereich lag, der Lagerhallen und Silos für das landwirtschaftliche Marktsegment umfasste. 1997 wurde dann ein Geschäftsbereich gegründet, der sich eigens mit den Bedürfnissen des Agrarmarktes befasst.

Ab 1980 konzentrierte sich die Produktion auch auf Stahlkonstruktionen. 1986 konnte gelang es dem Unternehmen, den Auftrag für den Bau und die Errichtung des Varig-Hangars auf dem Flughafen Salgado Filho zu erhalten.

Bis 1990 erweiterte das Unternehmen seinen Horizont und suchte nach Stahlbauprojekten im Ausland. Um sich auf dem Exportmarkt einen Namen als glaubwürdiger Partner zu machen, wurde das Unternehmen als erstes Stahlunternehmen in Brasilien nach ISO 9001 zertifiziert.

Um dem expandierenden Exportmarkt gerecht zu werden, verdoppelte das Unternehmen seine Kapazitäten mit der Gründung des Werks in Marau im Jahr 2002 und desjenigen in Santo Andre/SP im Jahr 2003.

Im Jahr 2005 beschloss Metasa, seine Produktionskapazitäten auf die Fertigung von Baustahl umzustellen. Diese Entscheidung beruhte unter anderem darauf, dass man bei Metallbauprojekten in der petrochemischen und Papierindustrie wettbewerbsfähig sein wollte. Dieses Engagement im Bereich der Stahlkonstruktionen führte zur Abtrennung des landwirtschaftlichen Geschäftsbereichs und zur Gründung einer Partnerschaft mit der französischen Firma Kuhn Metasa.

Im Jahr 2010 ging Metasa ein Joint Venture mit Codeme Engenharia S.A., einem Unternehmen der Usiminas-Gruppe, ein. Acht Jahre später erwarben die Metasa-Aktionäre 100 % der Anteile von Codeme Engenharia S/A.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 900 Mitarbeiter und verfügt über eine beachtliche Kapazität von 3.500 Tonnen pro Monat, was es zu einem der größten Unternehmen in der Region macht. Sie beliefern einen breit gefächerten Zielmarkt, da sie derzeit die Bedürfnisse von Projekten in den Bereichen Petrochemie, Bergbau, Öl und Gas, Infrastruktur und Industrie abdecken.

Kürzlich hatten wir Gelegenheit, von Herrn Diego Roani Loss, dem Leiter der Instandhaltung, mehr über den betriebsbezogenen Teil dieses brasilianischen Unternehmens in Erfahrung zu bringen und möchten einige Auszüge aus diesem Interview mit Ihnen teilen.

Ihr Unternehmen hat die CNC-Technologie für verschiedene Arbeitsvorgänge in Ihrem Betrieb eingeführt. Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der Schulung Ihrer Mitarbeiter gemacht?

„Wir haben in unserem Unternehmen ein Team, das die Maschinen von der Installation bis zur Bedienerschulung begleitet. Dies ist notwendig, da alle Maschinen Besonderheiten aufweisen, die an technischen Fachschulen nicht erklärt werden. Die Unterstützung durch das technische Team von Ficep ist unerlässlich, um alle Fragen und Zweifel zu klären.“

Welche der verschiedenen FICEP-Anlagen, die Sie derzeit für die Fertigung von Baustahl und Platten nutzen, haben sich im Vergleich zu Ihrer früheren Fertigungsmethode am günstigsten auf die Produktivitätssteigerung ausgewirkt?

„Die P27 hat wirklich einen großen Einfluss auf unsere Arbeitsabläufe, da unsere Produktion oftmals thermische Bearbeitungen erfordert, so dass wir häufig die Gemini und die Tipo B für die Schneidevorgänge verwenden. Das Bohren führen wir dann auf der P27 durch, denn so können wir zu Zeiten der Höchstproduktion alle Maschinen praktisch zu 100 % auslasten.“

Laden Sie derzeit alle Programmanforderungen von CAD-Zeichnungen herunter?

„Ja, derzeit werden die Dateien direkt von Tekla Structures in die Steel Projects-Software heruntergeladen, um unsere Produktion und die anschließende Verfolgung zu organisieren.

Führen Sie die Detaillierung intern durch oder vergeben Sie diese Dienstleistung an externe Firmen?

„Intern, aber wenn wir nicht über die nötigen Kapazitäten verfügen, beauftragen wir externe Firmen.“

Wie haben Sie Ihre Winkelprofile vor der Installation der FICEP-Winkelanlagen hergestellt?

„Wir verwendeten manuelle Maschinen zum Stanzen oder Bohren der erforderlichen Löcher und Sägen oder einen CNC-Brennschneidtisch zum Ablängen des Teils.“

Um was können Sie uns zur Produktivität Ihrer Winkelanlage im Vergleich zu Ihrer früheren Methode sagen?

„Der Prozess ist wesentlich produktiver geworden, da die Winkelanlage A 164 alle erforderlichen Löcher erzeugt und das Teil in einem einzigen effizienten automatischen Arbeitsgang ablängt.“

Welche Art von Software setzen Sie ein, wenn es um die Organisation Ihrer Produktion und die Überwachung der Fertigungsfunktionen geht?

„Wir verwenden die SP-PLM-Software (Steel Projects), um die Produktion zu organisieren und die Bearbeitungswege zu erstellen. Wie bereits erwähnt, sind wir gerade dabei, weitere Module der SP-PLM zu implementieren, die das Verschachteln von Platten, das Verschachteln von Stangenmaterial und Produktionsmeldungen umfassen.“

Die Gemini kann nicht nur bohren und thermisch schneiden, sondern auch fräsen. Nutzen Sie die Fräsfunktion und wenn ja, für welche Anwendungen?

„Zusätzlich zum Schneiden verwenden wir sie zum Bohren, und wenn wir größere Löcher haben, die den maximalen Durchmesser der Gemini überschreiten, nutzen wir die Fräsfunktion. Beispielsweise nutzen wir die Fräsfunktion auch, um Taschen zu erzeugen.“

Wie beurteilen Sie Ihren Arbeitsmarkt, insbesondere in Hinblick auf die mögliche Einstellung von Fachkräften? Halten Sie es für notwendig, neue Mitarbeiter zu schulen, und wenn ja, können Sie uns Ihr Schulungsprogramm näher beschreiben?

„Es ist sehr selten, dass wir qualifizierte Fachleute einstellen können, die sowohl über CNC- als auch über Stahlbauerfahrung verfügen, daher haben wir ein hauseigenes Schulungsteam.

Die Schulung ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil unterteilt. Im praktischen Unterricht arbeitet der Auszubildende mit einer bereits qualifizierten Fachkraft zusammen an der Anlage. Wenn er sich genügend Kenntnisse angeeignet hat, muss er eine Prüfung ablegen, die alle Steuerungen der CNC-Anlagen betrifft. Erreicht er die Mindestpunktzahl nicht, setzen wir die Schulung so lange fort, bis er ein positives Testergebnis erzielen kann.“

Die Plattenbearbeitungsanlage Tipo B 251 von FICEP kombiniert das Stanzen und Bohren von Platten mit dem Plasmaschneiden zu fertigen Blecheinzelteilen. Sie haben auch die Plattenbearbeitungsanlage Gemini von FICEP, mit der nach dem Bohren von Löchern fertige Einzelteile plasmageschnitten werden können. Sowohl die Tipo als auch die Gemini ermöglichen einen „Alles-in-einem“-Prozess von der Lagerplatte bis zum fertigen Einzelteil. Wann finden Sie es vorteilhaft, Ihre FICEP P-27 zum Bohren von Blecheinzelteilen zu verwenden, die zuvor auf Maß geschnitten wurden?

„Wir haben gelegentlich wiederkehrende Produktionsengpässe aufgrund der großen Anzahl der benötigten Löcher. In diesem Fall werden einige dieser Löcher, die eigentlich auf der Gemini und der Tipo B bearbeitet werden würden, parallel auf der P27 bearbeitet.“

Nachdem wir mehr über Metasa erfahren haben, lässt sich sagen, dass sich die Herausforderungen auf dem brasilianischen Markt nicht wirklich von denen in anderen Teilen der Welt unterscheiden. Leider macht es die Einzigartigkeit der Stahlherstellung erforderlich, dass die meisten Unternehmen ihre eigenen Schulungsprogramme organisieren und durchführen, um ihre Mitarbeiter mit den erforderlichen Fähigkeiten vertraut zu machen. Da viele der herkömmlichen manuellen Aufgaben in der Stahlfertigung, z.B. das manuelle Anreißen, durch Automatisierung ersetzt werden, investieren Hersteller auf der ganzen Welt verstärkt in neue Technologien, um dem in der Branche herrschenden Arbeitskräfteproblem zu begegnen.

 

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