16. März 2026

VON DER MASCHINE ZU DEN DATEN: FICEP IST FÜHREND IN DER ENTWICKLUNG DER VERNETZTEN FERTIGUNG

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Die strukturierte Verfügbarkeit von Daten und der Einsatz von PLM, Fertigungsmanagement und Energieüberwachung bilden nun die operative Grundlage für FICEP, die Produktivität und Wartung in der Blechbearbeitung zu optimieren.
Dieser Ansatz verbindet langjährige Erfahrung im Maschinenbau mit einer fortschrittlichen digitalen Infrastruktur, die speziell zur Unterstützung der vernetzten Fertigung entwickelt wurde.

Neben einem umfassenden Lösungsangebot für die Stahlbaufertigung hat FICEP schrittweise Softwareplattformen und digitale Umgebungen entwickelt, die eine integrierte Verwaltung von Produktionsprozessen zu ermöglichen.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ ALS HEBEL FÜR DIE OPTIMIERUNG

Im Bereich der Blechbearbeitung übernimmt künstliche Intelligenz zunehmend eine operative Rolle und geht über ihre Funktion als fortschrittliches Hilfsmittel zur Datenanalyse hinaus, um zu einem strategischen Instrument für die Prozessoptimierung zu werden.

Ein praktisches Beispiel sind intelligente Verschachtelungslösungen, die über traditionelle geometrische Algorithmen hinausgehen und helfen, Schrott, Maschinenzeit und Materialverbrauch im Lager zu reduzieren, auch dank der Fähigkeit, aus früheren Produktionen zu lernen.

Durch Steel Projects PLM, Polaris HMI und Polaris IoT-Technologien bieten FICEP-Maschinen eine vollständige digitale Infrastruktur, die Produktionsplanung, Prozessmanagement, fortschrittliche Datenerfassung und -analyse sowie digitale Dienstleistungen in einem kohärenten Ökosystem integrieren kann.

Heute unterstützt KI die analytische Verarbeitung in mehreren operativen Bereichen. In der Prozesssteuerung liefert die ständige Analyse von Maschinenparametern, Zykluszeiten, Alarmen und Produktionsleistung Echtzeit-Dashboards mit Schlüsselindikatoren wie Gesamteffektivität (OEE), Verfügbarkeit, Produktivität, Qualität und Anlagenauslastung.

Auf dieser Grundlage können Optimierungsalgorithmen die Arbeitsabläufe zwischen den verfügbaren Maschinen ausgleichen, Engpässe beseitigen und die Gesamtproduktivität der Anlage steigern.

VORAUSSCHAUENDE WARTUNG: WENN DATEN MASCHINENSTILLSTÄNDE VERHINDERN

Ein besonders relevanter Bereich ist die vorausschauende und proaktive Wartung. Die strukturierte Erfassung von Maschinendaten in Verbindung mit einem sicheren Fernzugriff, ermöglicht die Identifikation von Leistungsabweichungen und die Aktivierung gezielter Interventionen, bevor es zu Produktivitätsverlusten oder Ausfällen kommt.

Eine echte vorausschauende Wartung liegt vor, wenn das System mit hoher Wahrscheinlichkeit abschätzen kann, welche Komponente sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähert und innerhalb welchen Zeitraums ein Eingriff erforderlich sein wird.

Dies geht über einfache Betriebsstundenzählungen hinaus und basiert auf kontinuierlicher Überwachung der Maschinenparameter, realistischen (und oft komplexen) Verschleißmodellen und Korrelationen zwischen mehreren Datenquellen: verarbeitetes Material, Art des Prozesses, Bewegungssteuerungsparametern und Stromverbrauch.

Fortschrittliches Alarmmanagement, das jedes Ereignis mit potenziellen Ursachen und Lösungen verknüpft, stellt bereits eine erste Intelligenzebene dar, die auf Entscheidungsunterstützung eingesetzt wird und die Bediener zu gezielten Maßnahmen anleitet, bevor ungeplante Ausfallzeiten auftreten.

ANWENDUNGSFALL: WERKZEUGVERSCHLEIẞ UND FRÜHER AUSTAUSCH

Unter den bereits im Bereich der Blechbearbeitung eingesetzten Fällen, können die mit Steel Projects PLM integrierten FICEP-Maschinen hochwertige prädiktive Informationen liefern. Ein konkretes Beispiel betrifft die automatische Bewertung des Werkzeugverschleißes und Empfehlungen für einen frühzeitigen Austausch.

Wenn die Korrelation zwischen Überwachungsdaten und Auftragsinformationen einen Zwischeneingriff notwendig macht, informiert das System den Bediener, bevor der Verschleiß die Auftragsausführung beeinträchtigen kann.
Dies ermöglicht es dem Kunden, den Austausch zum passendsten Zeitpunkt zu planen – zum Beispiel vor einer weniger beaufsichtigten Nachtschicht – um ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden und die Produktionskontinuität sowie die Lieferkonformität zu gewährleisten.

ENERGIEOPTIMIERUNG UND INTEGRATION DIGITALER ÖKOSYSTEME

Künstliche Intelligenz findet auch im Energiemanagement Anwendung. Optionale Hardware- und Softwaremodule ermöglichen die Überwachung des Verbrauchs nach Anlage, Maschine, Einzelkomponenten und Prozessphase, wodurch Produktionskosten bewertet, Verschwendung identifiziert und Reduktionsstrategien definiert werden, die mit den Zielen von Industrie 5.0 und ESG übereinstimmen.

Eine sichere Einbindung mit ERP-Systemen sowie lokalen oder Fernüberwachungsplattformen sowie die Möglichkeit, eigene oder fremde Webkomponenten in das HMI für Gerätediagnostik und Zubehörmodule einzubetten, tragen zu einer offenen und skalierbaren digitalen Umgebung bei, die für immer anspruchsvollere Anwendungen gerüstet sind.

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE EINFÜHRUNG DATENGESTÜTZTER TECHNOLOGIEN

Trotz ihres Potenzials stößt die großflächige Einführung prädiktiver Technologien in der strukturellen Fertigung nach wie vor auf gewisse Hindernisse. Das erste Hindernis betrifft den Produktionskontext: Datengestützte Funktionen eignen sich besser für standardisierte und automatisierte Fertigungsprozesse, während hochvariable und unstrukturierte Prozesse größere Datenmengen erfordern, um ein zuverlässiges Training der Algorithmen zu gewährleisten.

Der zweite Faktor ist die Verfügbarkeit sinnvoller Daten in ausreichender Menge. Die systematische Anbindung von Maschinen an lokale und Cloud-Datenbanken, die große Mengen an Informationen sammeln und verarbeiten können, ist noch nicht überall verbreitet.

Hinzu kommen die Kosten für Infrastruktur, Kommunikation, Sensorik und Cloud-Dienste sowie die Notwendigkeit, hohe Cybersicherheitsstandards sicherzustellen, die ebenfalls gesetzlichen Anforderungen unterliegen.

In diesem Bereich konzentriert sich FICEP auf eine integrierte Infrastruktur – Hardware, Software und Funktionalität – die darauf ausgelegt ist, operative Kontinuität und Sicherheit zu gewährleisten und messbare Erträge in Bezug auf Anlagenverfügbarkeit und Produktivität, Senkung des Energieverbrauchs, geringere Wartungskosten und verbesserte Qualität zu erzielen.

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